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Angst

Angst ist ein wichtiges Warnsignal vor Gefahren. Ohne Angst könnten Tiere und Menschen nicht überleben.

Doch Angst kann sich verselbständigen. Sie schützt nicht mehr vor echten Gefahren, sondern beeinträchtigt uns. Wenn sie unser Leben dann so stark einschränkt, dass wir nicht mehr selbstbestimmt agieren können, handelt es sich um eine Angststörung.

Dann versuchen wir alles, was uns Angst macht, zu vermeiden. Durch die Vermeidungstaktiken haben wir einerseits keine Gelegenheit, neue Erfahrungen zu machen und zu lernen, mit Unsicherheit umzugehen. Andererseits sucht sich die Angst immer neue Themen, um uns zu drangsalieren.

Wenn sich die Angst auf alles in der Zukunft liegende bezieht und sich ängstigende Gedanken wie Kettenglieder aneinanderreihen, handelt es sich möglicherweise um eine Generelle Angststörung oder Angstneurose.

Höchste Zeit, etwas dagegen zu tun, denn die Angst wird chronisch je länger sie da ist und es können sich weitere Störungsbilder daraus ergeben wie z.B. Zwänge oder Depressionen.

 

Zwang

Angst kann eine Ursache für einen Zwang werden. Eine Zwangsstörung ist ein Zustand, der das Leben so sehr stört, dass man seinen alltäglichen Erledigungen und Pflichten nicht mehr voll nachkommen kann.

Stellen Sie sich vor, Sie haben Angst, Sie könnten vergessen haben den Herd auszustellen. Dann gehen Sie vor Verlassen des Hauses zwanzigmal zurück in die Küche und stellen den Herd an und wieder aus. Das Gefühl von "ich habe das erledigt" stellt sich nicht ein. Wenn Sie das jedes Mal, bevor Sie zur Arbeit gehen, machen müssen, dann kann es dazu führen, dass Sie sich ständig verspäten und damit Ihre Arbeitsstelle gefährden.

Ein anderes Beispiel ist ein Kind, das nach der Trennung der Eltern eine mächtige Verlustangst entwickelt. Es lässt seine Mutter nicht mehr allein aus dem Haus. Die Mutter muss immer in Sichtweite bleiben und wird bei all ihren Handlungen kontrolliert. Zieht sie sich ein hübsches Kleid an, wird sie detailliert ausgefragt, warum sie das macht und wohin sie gehen will. Im Effekt geht die Mutter nicht zu ihrer Verabredung und beide verbleiben in einer Zwangssituation. Da das Kind damit Erfolg hat, verstärkt sich sein Kontrollzwang. 

Ängste und Zwänge sind mit der Hypnosetherapie gut behandelbar, weil sie fast immer auf eine Erfahrung zurückgehen, die in der Fokussierung erkannt und aufgelöst werden kann. Ein sich aus einer Erfahrung entwickeltes (Vermeidungs-)Verhalten kann in der Hypnose verändert werden, in dem der Patient sich der unangenehmen Situation in der Vorstellung annähert und ihr nicht ausweicht. Er kann dann erleben, dass die Situation ungefährlich ist und ihm nicht schadet. Das neue Gefühl sowie das vorgestellte neue Verhalten werden dann verankert und danach vom Patienten in seinen Alltag integriert.

 

Phobie und Panik

 

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